Abschlussgespräch Vorbereitung Nr. 8

Letzter Termin – Alles ok?

09.01.2019

Heute war mein letzter Termin auf meinem „Untersuchungs-Plan“. Das Abschlussgespräch mit meinem Chirurgen.

So habe ich meine Mittagspause auf 11 Uhr vorverlegt und bin mit dem Bus nach Thun gefahren, in der Hoffnung, dass alle Untersuchungen ohne Befund sind und ich einen OP-Termin bekomme.

Nach einer kurzen Wartezeit kam ich auch sofort dran. Mein Chirurg hatte tatsächlich gar nicht so viel zu sagen, da alle meine Untersuchungsergebnisse super aussahen. Bis auf einen leichten Vitamin D Mangel, was ja kein Wunder ist, bei dem Wetter. Er schrieb mir ein Rezept für Vitamin D Tropfen, welche ich schon vor der Operation jeden Tag nehmen soll.

Magenbypass oder Schlauchmagen?

Mein Chirurg sagte mir, dass es, wie beim Erstgespräch beschlossen, beim Magenbypass bleibt. Alle Untersuchungsergebnisse sprechen dafür und all seine Kollegen, bei denen ich war, sprachen sich für eine OP bei mir aus. Er erklärte mir noch einmal die Operationsmethode und gab mir meinen Operationstermin.

Von wegen in der Schweiz geht alles langsam…

Mein Termin sei der 31.01.2019. Also in 22 Tagen. Ich dachte nicht, dass ich so schnell „unters Messer“ komme und war ganz kurz geschockt. Ich habe noch einen Anästhesiefragebogen bekommen, welchen ich zu Hause ausfüllen sollte.

Am 22.01.2019 sollte ich zu einem Curriculum in die Klinik gehen, in der ich operiert werde und den Anästhesiefragebogen mitnehmen. Bei diesem Curriculum werde ich erfahren, wie die Narkose abläuft und der gesamte Krankenhausaufenthalt an sich aussehen wird. Wenn ich zu diesem Vortrag gehen könnte, müsste ich nicht schon am Tag vor der Operation ins Krankenhaus eintreten. Das werde ich natürlich machen. Ich habe gar keine Lust, schon eine Nacht im Krankenhaus zu schlafen, wenn noch gar nichts passiert.

OP Termin in der Tasche

Das war auch schon das ganze Gespräch. Nach einer viertel Stunde verliess ich die Praxis und machte mich, nervös und glücklich, auf den Weg zurück zur Arbeit. Ich hatte noch Mittagspause übrig und konnte sogar noch etwas essen. Ich hatte gedacht, dass es länger dauern würde.

Ich bin gespannt, wie nun alles weitergeht. Im nächsten Beitrag berichte ich von dem Vortrag in der Klinik.

Liebe Grüsse,

Jessi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.