Blutabnahme Vorbereitung Nr. 5

17.12.2018

In meinem letzten Beitrag habe ich von meinem Termin bei der Physiotherapie berichtet.
Heute berichte ich vom 5. Termin, der Blutabnahme. 

Mal wieder nüchtern…

Ich hatte im Physiotherapie-Post schon erwähnt, dass mir vor der Blutuntersuchung ein wenig graut. Nicht, weil ich Angst vor Spritzen habe, sondern weil Blutabnehmen bei mir bisher immer mit mehreren Versuchen eine Vene zu finden, verbunden war. Nach jedem Mal schillerte mein Arm um die Einstichstellen herum in den tollsten Grün- und Blautönen.

Also bin ich, nüchtern versteht sich, morgens Richtung Bern aufgebrochen und habe mich schon seelisch und moralisch auf die vielen Piekser eingestellt. Ich sollte um acht Uhr da sein und natürlich hab ich mich erstmal verlaufen. Ich kam jedoch pünktlich um acht Uhr bei der Praxis an und kam auch sofort dran, weil – mal wieder – sonst kein Patient da war. 

Zuerst musste ich eine Urinprobe abgeben. Danach kam auch schon gleich die Blutabnahme dran. Die nette Arztassistentin fragte mich, ob mir beim Blutabnehmen normalerweise schwindelig wird. Ich habe ihr erklärt, dass mir zwar nicht schwindelig wird, es jedoch jedes Mal ein paar Versuche benötigt, bis eine Vene gefunden wird. 

Daraufhin bat sie mich in einen anderen Raum und ich durfte mich hinlegen. Falls es tatsächlich mehrere Versuche benötigen sollte, liege ich wenigstens bequem. Sie hat also alles bereit gelegt und sich eine Stelle an meinem Arm gesucht, zugestochen und… tada, es hat beim ersten Mal funktioniert. Ich war völlig verblüfft und habe ihr das auch so gesagt. 

Während sie mir fünf Röhrchen Blut abzapfte, haben wir uns ganz nett unterhalten und sie sagte mir, dass sie mehrmals täglich Blut abnimmt und daher keine Bedenken hatte, bei mir eine gute Vene zu finden. 

Nach der Blutabnahme zum Doc…

Und dann war auch schon alles vorbei. Ich durfte nun noch zum Doc, um mich untersuchen zu lassen. Nachdem wir ein paar Minuten über meine Gründe für eine OP gesprochen haben und über die Krankheitsgeschichte von mir und meiner Familie, durfte ich mich auf eine Untersuchungsliege legen. Der Arzt testete nun meine Reflexe an den Knien und den Knöcheln. Ich sollte die Augen schliessen und in einem weiten Bogen mit meinem Zeigefinger zur Nasenspitze finden und meine Beinarterien wurden abgehört. Das hat noch nie ein Arzt bei mir gemacht, aber gut zu wissen, dass damit scheinbar alles in Ordnung ist. Natürlich wurden auch meine Lunge und mein Herz obligatorisch abgehört und mein Blutdruck gemessen. 

Um zwanzig vor neun war alles erledigt und der nette Doc gab mir sein OK für die Operation und wünschte mir viel Glück und alles Gute. Er sagte, dass er die OP bei mir sogar sehr befürwortet, da ich noch jung bin, bisher noch keine schweren Begleiterkrankungen aufgetreten sind und diese natürlich am liebsten auch gar nicht erst entstehen sollen. 

Sandwich und Kaffee

Zur Feier des Tages, dass ein weiterer Arzttermin erledigt und gut verlaufen ist, habe ich mir erstmal einen Kaffee und ein Sandwich zum Frühstück geholt und bin gemütlich mit dem Zug nach Hause gefahren.

Nun sind es also noch zwei Untersuchungstermine bis zum Abschlussgespräch mit meinem behandelnden Arzt, bei welchem ich dann, hoffentlich, meinen OP Termin bekomme. 

Im nächsten Beitrag erzähle ich dir dann wie die Ultraschalluntersuchung gelaufen ist. 

Liebe Grüsse,
Jessi

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